Brief von Pie­ter Zij­le­ma, Direc­tor bei Pluq

Mai 2022.

Vor drei Jah­ren hab ich mir geschwo­ren: „Pie­ter, du wirst nicht nur her­um­ste­hen und zuse­hen, wie die Pol­kap­pen schmel­zen und der Mee­res­spie­gel steigt“.

Die glo­ba­le Erwär­mung beschäf­tigt mich schon lan­ge. Laut Stu­di­en wird es hei­ßen „sin­ken oder schwim­men“. Ich per­sön­lich bin sicher, wir soll­ten unse­ren Kin­dern kei­ne Welt auf­zwin­gen, die unbe­wohn­bar zu wer­den droht. Das kön­nen wir ein­fach nicht …

Laut IPCC haben wir unser eige­nes Schick­sal in der Hand. Wir müs­sen nicht unbe­dingt dra­ko­ni­sche Maß­nah­men ergrei­fen, um schäd­li­che Treib­haus­ga­se zu redu­zie­ren und die Luft sau­be­rer zu machen. Wenn wir alle auf Elek­tro­fahr­zeu­ge umstei­gen, sind wir bereits auf einem guten Weg.

Des­halb haben wir Pluq gegrün­det. Wir stel­len Lade­sta­tio­nen für Schu­len, Restau­rants, Hotels, Muse­en, Kran­ken­häu­ser, Park­häu­ser, Insti­tu­tio­nen, Frei­zeit­parks, Zoos und Unter­neh­men mit eige­nen Park­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung. Indem wir Ein­hei­ten kos­ten­los anbie­ten, machen wir sie für alle zugäng­lich, auch für Unter­neh­men, die nicht über das Bud­get ver­fü­gen, um in sie zu inves­tie­ren. Sobald es mehr Lade­punk­te gibt, ent­schei­den sich die Men­schen eher für Elek­tro­fahr­zeu­ge. Und zum Glück wer­den bereits jetzt mehr Elek­tro­fahr­zeu­ge ver­kauft als Benziner.

Ich arbei­te seit mehr als 12 Jah­ren an der Ener­gie­wen­de. Ich hat­te stra­te­gi­sche Posi­tio­nen bei gro­ßen Ener­gie­un­ter­neh­men inne, aber obwohl über­all inspi­rie­ren­de Din­ge in Bewe­gung waren, fand ich, dass sich die Din­ge viel zu lang­sam entwickelten.

Ver­än­de­rung beginnt mit Handeln.

Mobi­li­tät muss so schnell wie mög­lich elek­tri­fi­ziert wer­den. Wir alle haben ein Inter­es­se an sau­be­rer Luft. Des­halb lade ich Sie ein, gemein­sam mit mir die Zukunft unse­rer Kin­der zu sichern. Sind Sie dabei?

Pie­ter Zijlema

Geschäfts­füh­rer PLUQ

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